Nicht alles ist schwarz oder weiß aber manchmal rosa oder blau

Wie ihr vermutlich erraten habt, geht es um Mädchen und Buben und wie wir/ich sie im Kindergarten sozialisiere.

Erst vor kurzem habe ich einen Artikel gelesen, bei dem es um das Thema geht. Zusammengefasst geht es darum, dass wir mit unserer Sprache und vor allem dem herausheben von weiblich und männlich als wesentliches Merkmal merklich zur „Gender – Kluft“ beitragen.

Ich will weder sagen, dass in diesem Bereich im Kindergarten alles gut ist – noch will ich sagen es ist katastrophal. Wir sind auf einen gutem Weg und sollten sowohl uns als auch den Kindern Zeit geben sich daran zu gewöhnen, dass sie weder typisch Mädchen noch untypisch Mädchen sein müssen und dasselbe bei den Buben. Jeder darf sein wie und was er oder sie möchte.

Leider muss ich die Kinder noch hin und wieder darauf hinweisen, dass niemand etwas dafür kann in welches Geschlecht er oder sie hineingeboren wird und es daher unfair wäre zu sagen die Mädchen haben gewonnen, wenn mehr an einem Tisch sitzen als Buben. Auch das typische: Ihhh das ist ja eine Mädchenfarbe. führte schon des öfteren zu spannenden Unterhaltungen. Aber wir sind am Weg und langsam aber sicher wird es so sein, dass nicht immer nur der Papa der starke ist und die Mama das trösten übernimmt.

Oft fällt mir auch selbst auf, dass ich noch an mir arbeiten muss…aber mit der Masse an Reflexionszeit die ich habe ist das alles ja kein Problem…

PS: Hier der Artikel: https://www.psychologytoday.com/blog/beyond-pink-and-blue/201403/why-using-gender-can-make-big-difference-part-2

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