Das ist ja wie im Kindergarten…

Wie ich diese Redewendung verachte!

Erst wieder gefunden in diesem Beitrag der Wiener Zeitung.

Wir hatten einen Schwerpunkt zum Thema Kommunikation untereinander. Haben uns damit beschäftigt wie wir Gefühle zum Ausdruck bringen können, dass es besser ist seine Wut zu verarbeiten als sie an den FreundInnen in der Gruppe auszuleben. Wie aktives zuhören funktioniert und vor allem das niemals ein Kind blöd ist aber das durchaus jemand etwas blödes gemacht haben kann.

Wenn wir also etwas aus unserer Sicht verurteilen, dann nur die Tat und nicht die Person. Wir arbeiten daran Gefühle zu erkennen und zum Ausdruck zu bringen was wir brauchen wenn wir seelisch oder körperlich von jemandem verletzt wurden. Das muss nicht immer eine Entschuldigung sein, das kann auch sein, dass ein Kind jetzt mal alleine spielen will und der oder die andere soll sich was eigenes suchen.

Nein, das funktioniert nicht immer wie aus dem Lehrbuch – aber die Kinder haben sich einen durchaus guten Kommunikationsstil angeeignet, der auf jeden Fall wertschätzender ist als in mancher Politdiskussion die ich verfolge.

Ich plädiere daher für eine Veränderung der Redewendung auf: Das ist ja wie im Parlament!

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