Wir sparen am falschen Platz

Vor einiger Zeit gabs im Blog einen Beitrag über unsere großartigen pädagogischen Assistentinnen, daran möchte ich heute anknüpfen.
Wir führen gemeinsam mit ihnen unsere Gruppen, sie übernehmen teilweise eigene Projekte, unterstützen und beobachten die Entwicklung der Kinder im Alltag und sind somit gleichermaßen Bildungspartnerinnen der Kinder. Wenn ich nicht in der Gruppe bin, dann habe ich die Gewissheit, dass mein Programm weitergeführt wird. Auch die Eltern schätzen die Arbeit unserer pädagogischen Assistentinnen sehr und sehen sie als gleichwertige Ansprechpartnerinnen an.

Wenn ich nicht anwesend bin und sie meine Arbeit zusätzlich zu ihrer übernimmt, dann gehört das in meinen Augen auch angemessen honoriert. Wenn schon nicht monetär, dann zumindest in Form von Vorbereitungszeit – und wenn das nicht gegeben wird, dann sollte sie genügend Unterstützung durch SpringerInnen bekommen. Alles andere grenzt für mich an Ausbeutung.

Wir können froh sein, dass es trotz all den Umständen noch so engagiertes Kindergartenpersonal gibt, denen die Entwicklung der Kinder wirklich am Herzen liegt. Menschen, die teilweise ihre Freizeit nutzen, um sich auf den kommenden Tag vorzubereiten.

Wir bewegen uns in einem elementaren Feld der Pädagogik, wo man man meiner Meinung nach nicht sparen sollte, schon gar nicht bei den Menschen, die so kompetent und genau ihrer Arbeit nachgehen. Adolf Haslinger, ein österreichischer Hochschullehrer und Hochschulleiter, hat zum Thema Bildung einen sehr treffenden Satz formuliert: „Wer an der Jugend spart, wird in Zukunft verarmen“ 

 

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